Myriam auf Kodak Portra

Myriam auf Kodak Portra mit der Fuji GA645 Wide

Allgemein 19. Oktober 2021

Vor ein paar Wochen war Myriam zu Gast im Studio. Neben den obligatorischen Schwarz-Weiß Filmen kramte ich auch mal wieder meine Fuji GA645 Wide raus, mit der ich zuletzt die Landschaftsfotos im Engadin gemacht hatte. Bisher hab ich sie noch nie so richtig ernst-zunehmend in einem Studio Shooting eingesetzt – wurde also mal Zeit.

Myriam hatte dieses Outfit dabei, was wohl die Definition von Color-Blocking ist und ich dachte, es wäre wohl die beste Idee jetzt mal den Kodak Portra zur Hand zu nehmen.

Ich hasse grün, ich liebe Pink. Die Schärfe der Mittelformat und die knalligen Farben gefallen mir aber so gut, dass ich euch die Shots hier nicht vorenthalten möchte.

Ich glaube die Fuji GA645 Wide war eine gute Entscheidung und ich glaube ich sollte öfter mal zum Portra greifen. Was meint ihr?

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Making the Book – die Entstehung meines ersten Bildbands

Making the Book – Die Entstehung meines ersten Bildbands in einer kleinen Web-Serie

Fotografie 30. September 2021

Making the Book. Oder auch die Entstehung meines ersten Bildbands. Als 2017 nach dem erfolgreichen Crowdfunding die Arbeit an meinem Bildband in die heiße Phase ging, hatte ich den Wunsch das zu dokumentieren. Der erste Bildband ist immer etwas besonderes. Gerade für mich als Kind der Digitalisierung. Ich konnte noch gar nicht abschätzen, wie viel Arbeit so ein Buchprojekt überhaupt machen nehmen würde. Zum Glück war damals Kristof am Start. Er hatte mir schon beim ganzen Bewegtbildmaterial während des Crowdfundings geholfen. Zusammen setzen wir uns das Ziel, den gesamten Prozess mit der Kamera zu begleiten, um später daraus eine kleine Serie zu machen.

Inhaltsverzeichnis

Making the Book – 4 Jahre nach dem Dreh

Mehr als 4 Jahre sind seit dem Release meines ersten Bildbands „Das Leben und Sterben des BENHAMMER“ jetzt ins Land gezogen. Kristof hatte mir damals das Material gegeben und ich hab es archviert. Immer in der Hoffnung, dass irgendwann mal ein kleines Zeitfenster auftaucht, wo wir uns dem Material widmen und daraus irgendwas schönes basteln.

Making the Book – eine Webserie von Chips & Champagner

Jetzt, kurz vor dem Jahresende ist es soweit gewesen. Simon Grohé, begabter Videofilmer und Cutter und glücklicherweise Teil unseres Kreativ-Kollektivs Chips & Champagner nahm sich dem Material an und verwandelt es Tag für Tag in kleine IG-TV Episoden für unseren Instagram-Kanal @chipsundchampagner . Damit aber auch Menschen ohne Instagram an dieser kleinen aber bedeutenden Reise zum ersten Bildband teilnehmen können, landet das Ganze in der Zweit-Verwertung auch auf dem YouTube Kanal von Chips & Champagner, sodass ich auch hier die Möglichkeit habe, es mit euch zu teilen.

Es ist unfassbar schön, nochmal zurückreisen zu können und diesen gesamten Prozess dokumentiert zu haben. Vielen Dank allen Beteiligten für diese Erfahrungen und den Grundstein meiner nun vollendeten Trilogie. Allen anderen von euch, viel Spaß beim Schauen!

Episode 1 von Making the Book

In Episode 1 besuchen wir die Druckerei Siepmann in Hamburg. Dort sind alle meine Bildbände realisiert worden, die Spannung war gerade beim ersten Bildband besonders groß. Erst ließ ich mir von Mark Siepmann dem Geschäftsführer die Druckerei zeigen, bevor wir zum Druck des Buches wieder nach Hamburg fuhren. Immer dabei, Kristof und seine Kamera, sodass ich euch heute mitnehmen kann in die Druckerei und den Moment, als ich die Druckbögen und Bilder zum ersten Mal auf Papier sah.

Episode 2 – Wir packen die Bücher für die Vorbesteller

Nach dem Druck kommt die große Verpackungsaktion. Insgesamt 400 Vorbesteller warteten bereits ein paar Monate auf die Bücher. Nach der Releaseparty setzten wir uns also im Studio hin und begannen die Bücher in ihre Versandverpackungen zu stecken und auf den Weg zu ihren Empfänger:innen zu schicken. Episode 2 gibt Einblicke in den Prozess. Viel Spaß beim gucken.

Episode 3 – Wir Layouten für den Druck

Mit Episode 3 springen wir in der Zeit etwas zurück. In die langwierige und nervenaufreibende Phase des Layouts. Designerin Anja Nordmann half mir damals dabei, meine wilden Ideen aus über 3000 Analogfotos und unleserlichen Notizen in Form zu bringen und mit InDesign in eine druckbare Datei zu verwandeln. Diese Episode von Making the Book zeigt diesen Produktionsabschnitt. Viel Spaß beim gucken!

Episode 4 – Vorauswahl des Bildmaterials und Beginn der Kuration

Episode 5 – Signieren, Widmen und letzte Vorbereitungen für die Releaseparty

Die Releaseparty steht an und es ist noch einiges zu tun. In Episode 5 nehmen wir euch mit in den Prozess rund um das Release. Vom nummerieren und Signieren der Exemplare, dem widmen und signieren der Goodies und Dankeschöns für die Vorbesteller, Becker und Supporter bis zum individualisieren der Jute-Beutel, die für die Releaseparty fertig sein müssen, damit jeder Besteller und jede Vorbestellerin ihr Buch auch sicher aus dem Club nach Hause bekommen 🙂 Viel Spaß beim Gucken von Episode 5 von Making the Book.

Episode 6 – Wir scannen die Filmstreifen zur Digitalisierung mit Marcus Nitschke

Irgendwann im Prozess merkte ich, dass meine Olympus Mju 2 die Bilder nicht immer korrekt aneinander reihte und so das ein oder andere Bild dem Filmschnitt zum Opfer fiel. Also entschied ich, die Filme bei Lambertin in der Innenstadt ungeschnitten entwickeln. Mein Glück damals, dass Marcus bereits einen Scanner besaß, mit dem man ungeschnittene Filmstreifen am Stück Einscannen konnte. Genau dieses Prozesss zeigt jetzt Episode 6 von Making the Book.

Episode 7 – Buchrelease Party im Veedelclub

Als Dankeschön für den gesamten Support bei der Erfüllung meines Traums vom ersten eigenen Bildband gab’s 2017 im April noch eine Releaseparty für alle Supporter:innen. Ein wahnsinnig schöner Abend, der zu vielen weiteren Fotografie-Veranstaltungen hier in Köln führte. Episode 7 von Making the Book schließt mit der Releaseparty im VeedelClub ab und findet ihr gebührendes Ende. Vielen Dank für den treuen Support und viel Spaß beim schauen von Episode 7 – Buchreleaseparty im Veedel Club.

Mehr zu meinen Bildbänden

Meine Bildbände kannst du online kaufen, solange die limitierten Auflagen nicht ausverkauft sind. Ganz bequem von Zuhause unter shop.chips-und-champagner.com

Mehr über meine Bildbände erfährst du entweder hier im Journal oder unter Bildbände

Offene Ateliers 2021 in Köln

Das waren die Offenen Ateliers 2021 in Köln

Fotografie 27. September 2021

Ein weiteres Wochenende der Offenen Ateliers in Köln liegt hinter uns. Nachdem die Veranstaltung letztes Jahr von uns eher obligatorisch ohne großen Aufwand und Einladungen mitgemacht wurde, hingen dieses Jahr wieder ein paar Arbeiten.

Und erstaunlicher Weise, haben sich trotz Corona-Pandemie dieses Jahr spürbar mehr Menschen auf den Weg durch das Quartier am Hafen gemacht als in den letzten Jahren. Der Hunger nach Kunst scheint in der Pandemie gewachsen zu sein.

Und so kann ich jetzt auf ein erstaunlich gelungenes Wochenende zurückblicken. Im Fuchsbau.Studio gegenüber hingen Immo und ich unsere Arbeiten auf. Im Chips & Champagner Clubhause bei uns gab es kalte Getränke für den Weg durch das Haus. Wir sahen einige bekannte Gesichter nach langer Zeit wieder, viele Freunde schauten auf das ein oder andere Kaltgetränk zurück und einige neue Gesichter durften wir kennenlernen.

Es war ein ziemlich entspanntes Wochenende und es tat unfassbar gut, mal wieder mit eigenen Arbeiten dabei zu sein. Während Immo übrigens eine kleine Auswahl seiner Beauty Fotografien zeigte, nutzte ich die Chance ein paar Analogaufnahmen meiner kürzlichen Engadin-Reise zu zeigen und das Projekt ein bisschen genauer vorzustellen. Was es mit meinem Engadin Buch-Projekt auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen.

Kurze Frage, was ist daran Kunst?

Besucherfrage bei den Offenen Ateliers

Für die Rahmung der Fotografien nutzte ich alte Glasrahmen meiner Großeltern. Die hingen früher im ganzen Haus verteilt, vornehmlich mit Fotos ihrer Enkel. Jetzt zeigten sie ein Wochenende lang meine Analogfotos aus dem Engadin, die ich an den Orten machte, wo schon mein Opa mit seiner Analogkamera die Familienreisen 1983 dokumentierte.

Darum druckte ich auch zwei alte Analogfotos meines Großvaters aus auf denen er meine Oma in den Bergen des Engadins dokumentiert hatte und hing sie zwischen meine eigenen Bilder. Einem einzigen Besucher viel das über das gesamte Wochenende auf. Vielleicht war es aber auch der einzige, der den Text neben den Bilden gelesen hatte 🙂

An dieser Stelle also auch nochmal einen großen Dank an alle, die am Wochenende vorbeigeschaut haben, vor allem über die Menschen, die ich Pandemie bedingt schon fast zwei Jahre nicht mehr gesehen habe, habe ich mich besonders gefreut.

Nächstes Jahr sind wir sicher wieder bei den Offenen Ateliers in Köln dabei. Mit neuen Inhalten und neuen Konzepten. Ich freu mich drauf.

Mit Johanna in einer Lagune irgendwo auf Mallorca (exclusive)

Exclusives 18. September 2021

Auf unserer Shooting-Reise vor vielen vielen Jahren entstand mit Johanna eines meiner bekanntesten Fotos. Ich hatte es sofort im Kopf, als Johanna uns die kleine Lagune zeigte. Sie war ein paar Jahre zuvor schon einmal an dem Ort gewesen.

Die Bilder, die ich machte, bis wir diese eine richtige Foto schossen, habe ich nie irgendwo gezeigt, sie waren in meinen Augen schließlich nur der Weg zum Ziel – das Foto, was ich in meinem inneren Auge sah.

Aber weil ich jetzt hier die Möglichkeit habe, auch mal Dinge einem kleineren Kreis zu zeigen, dachte ich, ist das doch genau der richtige Platz für die anderen Fotos aus der Strecke. Viel Spaß!

Du willst weitere exklusive Strecken von mir sehen? Dann findest du unter dem Schlagwort exclusive oder in der Kategorie Exclusivesweitere Foto-Strecken für Supporter, wie dich!

Offene Ateliers 2021

Offene Ateliers 2021 in Köln – 24. bis 26. September

Fotografie 18. September 2021

Nachdem ich letztes Jahr die Offenen Ateliers etwas unter dem Radar mitgenommen habe, ist es dieses Jahr an der Zeit die Fotografie mal wieder aus dem Corona-Winterschlaf zu holen.

Vom 24. September bis 26. September finden nächstes Wochenende die diesjährigen Offenen Ateliers im rechtsrheinischen statt. Auch ich öffne in dem Zeitraum die Studio-Tür des Chips & Champagner Büros und zeige mal wieder ein paar Arbeiten.

Wer Bock hat, ist natürlich herzlich eingeladen auf ein Kaltgetränk und ein paar Fotos vorbeizuschauen und kann sich unzählige weitere Künstlerateliers hier im Haus anschauen.

Dieses Mal zeige ich übrigens analoge Fotografien aus dem Engadin, die bei meiner Produktionsreise entstanden ist und ein paar alte Analogfotos meiner Großeltern, die früher oft ins Engadin gereist sind und deren Ausflugsorte ich noch einmal besucht habe. → Ein neues und etwas anderes Buchprojekt

Öffnungszeiten Offene Ateliers 2021

Freitag, 24. September 2021 – 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Samstag, 25. September 2021 – 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sonntag, 26. September 2021 – 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Corona-Hinweise

Es gelten bei den Offenen Ateliers die üblichen Corona-Regeln. Getestet, Geimpft oder genesen. Medizinische Maske und Kontaktverfolgung über digitale Recover.app oder Kontaktlisten.

Außerdem empfehlen wir die Installation der offizielle Corona Warnapp!

Segantini Hütte mit der Fuji GA645 Wide

Ein Besuch der Segantini Hütte mit der Fuji GA645 Wide

Fotografie 15. September 2021

Vor ein paar Tage erzählte ich hier von meinem etwas anderen Buchprojekt im Journal und der damit verbundenen Produktionsreise in die Schweiz. Auch wenn die digitalen Fotos für das Projekt mehr bedeutet haben, habe ich auch ein paar Analogkameras im Schlepptau gehabt. Darunter auch die Fujifilm GA645 Wide. Ich wollte unbedingt herausfinden, wie sich Bergpanoramen im Mittelformat auf der Fuji schlagen.

Inzwischen sind die Filme von MeinFilmLab zurück und ich kann euch etwas davon zeigen und hier für mich verewigen.

Unter anderem zur Segantini Hütte schleppte ich die GA645 mit und schoss einen meiner Farbfilme voll. Eins genoss der Maler Segantini den Ausblick aus der kleinen Hütte und ließ sich vom Licht des Engadins für seine Gemälde inspirieren. Wenn ich mir die Fotos jetzt ein paar Wochen nach dem eigenen Besuch so anschaue, kann man die Motivation Segantini’s gut nachempfinden. Das Alpenpanorama, der Blick auf die Seenplatte von St. Moritz.

All das hat eine beeindruckende Wirkung und Anziehung. Auf den Analogfotos noch ein bisschen mehr, als bei den seelenlosen Digitalfotos.

PhotoKlassik Cover Ausgabe 4/21

Mein Foto auf dem PhotoKlassik Cover der Ausgabe 4/2021

Interviews 11. September 2021

Es gibt schöne Neuigkeiten für Fans der gedruckten Fotografie, über die ich mich selbst ein bisschen mehr freue, als über viele andere Dinge. Auf der einmal pro Quartal erscheinenden PhotoKlassik schmückt jetzt eins meiner Bilder das Cover der aktuellen Ausgabe. Es ist es der Fotos, welches dieses Jahr beim Shooting mit Klara entstanden ist. Natürlich analog und mit meinem neuen Spielzeug im Fuhrpark, der Fuji GA645Wide.

Ben Hammer: Der Kölner Fotograf spricht über die Fotografie, Vorbilder und neue Projekte

PhotoKlassik 04/2021

Das ist schon ziemlich schön, aber noch nicht alles. Weiter hinten im Heft findet ihr noch einen sehr ausführlichen Artikel über meine Arbeit und ein kleines aber feines Interview. Unter anderem über meine Analogfotografie und meine Bildband-Trilogie.

Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an Marc Peschke der Zugriff auf meine Fotos bekommen hat und daraus einen sehr schönen Artikel gebaut hat. Vielen Dank!

Wenn ihr Bock habt, findet ihr die aktuelle Ausgabe der PhotoKlassik bei ein paar gut sortierten Einzelhändlern, die eine größere Auswahl an Fotografie Publikationen haben. Ansonsten kann ich euch die Website meinfotokiosk.de empfehlen, die der Verlag selbst betreibt und wo ihr die Ausgabe ziemlich entspannt online bestellen und euch nach Hause schicken lassen könnt!