Auch ich folgte wieder dieser Einladung und freute mich alte Gesichter, neue Blogger und ein paar neue Technikspielereien kennenzulernen. Getreu dem Motto ‚Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte‘ trafen wir uns in der Hamburger Sturmfrei Bude über den Dächern der Hansestadt. Am liebsten hätte ich die Location natürlich direkt zu meiner Wohnung gemacht. Im Folgenden gibt es aber erst einmal einen technischen Überblick, bevor ich Euch irgendwann von meinen Einrichtungsideen erzähle.

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Canon PowerShot G1 X Mark II

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Die Idee einer technisch absolut hochwerten Kompaktkamera, die nicht nur hochwertig verarbeitet ist, sondern auch unzählige manuelle Einstellungsmöglichkeiten bietet, hatte mich schon an der Canon PowerShot G16 interessiert. Nach einem kurzen Testzeitraum kam ich damals allerdings zu dem klaren Entschluss, dass das gute Stück ohne richtigen Sucher absolut gar nichts für meine Fotografie ist. Dafür sah ich das gute Stück immer öfter auf offener Straße. Bei der PowerShot G1 X Mark II sind noch einige Funktionen dazu gekommen. Besonders gut haben mir vor allem die zwei haptisch gut gelungenen Objektiv-Steuerringe gefallen, die individuell konfiguriert werden können und ein komplett neues Handling möglich machen. Was vielleicht auch ein bisschen an den Ursprung der manuellen Fotografie erinnert. Andere Funktionen wie Remote per App, Wifi, der aus der PowerShot N bekannte CreativeShot, Hilfsmodi für die Fotografie von Sternenhimmeln (neu!) sind ganz nett, für mich aber kein wirkliches Kaufargument. Auch der fehlende Sucher, der durch einen externen für den Blitzschuh nachgerüstet werden kann, macht mich nicht wirklich glücklich. Mit ihren aktuell 849,00 € auf Amazon liegt die Kamera auch in einem Preisgefüge, das sich mir nicht wirklich ganz erschließt – obwohl gegen die inneren Werte nicht viel einzuwenden ist.

Legria MINI X

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Seit dem Augenblick indem ich meine erste LEGRIA MINI in der Hand hielt, bin ich ein Riesenfan des handlichen Camcorders, der dank 170° Ulta-Weitwinkelobjektiv ziemlich viel Szenerie ins Bild packt. Die LEGRIA MINI X richtet sich dabei besonders an Anwender mit etwas höheren Ansprüchen. Die zwei Stereo-Micros im Frontbereich sollen gerade auch Journalisten die Arbeit erleichtern. Die Navigation über den integrierten Touchscreen geht ebenfalls schnell von der Hand und der integrierte Standfuß gibt dem Gerät fast überall halt. Mit weiterem Equipment von Fremdherstellern lässt sich die LEGRIA MINI X auch ohne Probleme im Auto oder an Fassaden befestigen. Aufgenommenes Material kann direkt per WiFi auf ein Endgerät geshared werden. Aufgenommen werden können Videos bis Full-HD. Von den Legria Minis bin ich immer wieder total begeistert. Für mich der einzige Grund zum YouTuber zu werden 😉

Teymur hat den ganzen Tag mit einer LEGRIA MINI X begleitet und ich bin gespannt, wie das Ergebnis aussehen wird. Bis es soweit ist, gibt es hier einfach noch mal mein LEGRIA MINI Video.

Canon EOS 1200D

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Für die EOS 1200D gilt aus meiner Sicht das Gleiche, wie für alle anderen EOS Kameras. Eigentlich kann man hier nichts falsch machen. Canon hat etwas an der Wertigkeit des Gehäuses gearbeitet und alle Bedienungselemente auf die rechte Seite verlegt. Somit lässt sich jetzt wirklich alles mit der rechten Hand am Gehäuse einstellen. Im optimalsten Fall sogar alles mit dem Zeigefinger. Eine längst überfällige Entscheidung.

Auch hier hat jetzt der CreativeShot-Modus Einzug erhalten. Bilder lassen sich somit direkt auf der Kamera mit kreativen Effekten versehen.  Dass sich die Canon EOS 1200D irgendwie als kreativer Spielplatz für DSLR-Einsteiger präsentiert, zeigt auch die passende EOS Begleiter App, die mit der Kamera ihre Premiere feierte.  Die EOS 1200D kostet aktuell 410 Euro auf Amazon und hat damit vor allem ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis.

Canon EOS Begleiter App

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Mit der Begleiter App erweiterte Canon sein App-Portfolio auf inzwischen 19 kostenlose Consumer-Apps für mobile Devices. Die Begleiter-App bietet dabei vor allem einen spielerischen Einstieg in die DSLR-Fotografie und erklärt die wichtigsten Einstellungen, Funktionen und Grundlagen. Ebenfalls zu den Funktionen der App gehört ein Inspirations-Modul, welches die eigene Kreativität mit Wortkombinationen wie ‚Berg heiß‘ auf die Probe stellt und der Motivgestaltung freie Wahl lässt. Klingt für die Fortgeschrittenen nach Spielerei, ist es in meinen Augen auch. Für Einsteiger ist es vielleicht die perfekte Grundlage für einen Einstieg in die Fotografie. Die App ist schließlich komplett kostenlos und sowohl im App-Store als auch im Google Playstore verfügbar.

Der Canon CreativeShot

Kurzer Ausflug in den CreativeShot. Durch diese Funktion wird die jeweilige Kamera zum kreativen Zufallsgenerator. Ist er aktiviert, macht die Kamera mit einer Auslösung direkt fünf Bilder nacheinander, die sie jeweils mit unterschiedlichen Filtern bearbeitet und nach einem wiederkehrenden Zufallsprinzip zuschneidet. Dabei kommt dann zum Beispiel solch eine Bilderserie heraus.

Abseits der Technik boten vier Pantomime über den Tag verteilt ein wenig Inspiration und sorgten für die passenden Motive um die Kameras zu testen. Professionelle Anleitung gab es auch dieses Mal wieder vom Kölner Werbefotograf Tomas Rodriguez. Ansonsten wurde viel gequatscht, gegessen und gedruckt. Ich bin mir sicher, dass Drucken das nächste große Ding wird! In diesem Zusammenhang könntet ihr eigentlich auch mal kurz bei der Umfrage von Martin Wolf auf visuellegedanken.de mitmachen. Abschluss fand das Event dann bei einem großartigen Barbecue mit Sonnenuntergang über Hamburgs Dächern. Technisch hat mich zwar nichts so wirklich vom Hocker gerissen und auch große Meilensteine oder Innovationen habe ich dieses Mal nicht gesehen, dafür war es umso schöner all die Jungs und Mädels mal wieder zu sehen.

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Die hier gezeigten Bilder (Ausnahme Produktfotos) habe ich wahlweise mit der Canon EOS 1200D oder der PowerShot G1 X Mark II gemacht. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle auch Canon für das familiäre Come-Together. Das Cover-Bild stammt übrigens ebenfalls aus der PowerShot G1 X Mark II und wurde von Mario gemacht. Thumbs up.

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