Eine Filmlänge Nachwehen aus dem Paradies

Eine Filmlänge Nachwehen aus dem Paradies

Weil wir Weihnachten dieses Jahr zuhause geblieben sind und es für uns beide das erste Weihnachten ohne die eigene Familie war, hatte Johanna den Wunsch, dass wir das vielleicht auf einem Film dokumentieren. Für später irgendwann. Wer weiß das schon. Also packte ich am letzten Tag im Studio die Contax G2 ein und einen Kodak Gold 200.

An Weihnachten selbst, machte ich gar nicht so viele Fotos. Die Motive erübrigen sich ja bekanntlich und weil es sowieso nur für uns als Erinnerungsstütze dient, hatte ich auch keine großen Ambitionen. Dafür nutzte ich die letzten Bilder des Kleinbildfilms, um ein wenig um meinen Schaffensort zu dokumentieren. Das Studio.

Eine Filmlänge

Eigentlich klingt das falsch, weil ich natürlich in erster Linie nach über einem Monat den Film vollkriegen wollte und versuchte das kostbare Material nicht mit absolutem Nonsense zu verballern. Dabei sind ein paar schöne Momentaufnahmen entstanden. Ganz im Stil von meinem dritten Bildband „Paradies“.

Es war in der Vergangenheit schon so, dass ich nach dem abgeschlossenen Buchprojekt noch ein paar Wochen länger im „Stil“ gefangen war. Nach „Tage Danach“ machte ich weiter Schwarz-Weiß Studio-Strecken. Nach das Leben und Sterben versuchte ich den Alltag weiter zu dokumentieren. Bis die Nachwehen verklungen sind und ich mich neuen fotografischen Themen widmete. Vielleicht war es hier genauso. Nach Paradies.

Das Ganze archiviere ich hier nun für die Ewigkeit mit diesem Blogpost. Bis ich ihn wieder lösche. Der Lauf der Dinge eben. Von wegen, das Internet vergisst nicht. Nicht hier.

Eine Filmlänge Nachwehen aus dem Paradies

Die Fotos sind mit einer Contax G2 und einem Kodak Gold 200 Farbfilm entstanden. Meinen Bildband „Paradies“ bestellen.