Die 10 besten WordPress Plugins für deine Website

Mit einer riesengroßen Datenbank aus Plugins lässt sich das Content-Mangement System WordPress auch ohne große Programmierkenntnisse für fast jedes Bedürfnis erweitern. Auch ich greife regelmäßig auf verschiedene Plugins zurück, um Funktionen zu verbessern oder Wünsche ohne Programmierer zu realisieren. Nach jetzt fast 8 Jahren mit WordPress, habe ich mich mal hingesetzt und die aus meiner Sicht besten Plugins für Deine WordPress Seite zusammengefasst. Ich habe über die Jahre viel rumexperimentiert und gute und schlechte Erfahrungen sammeln können. Auch aus Sicherheits-Aspekten sollten nämlich nicht alle und jedes Plugin blind und ohne Recherche installiert werden. Je wichtiger die eigene Website für dich ist, desto sorgfältiger solltest Du mit ihr umgehen. Dank des riesigen Plugin-Angebots, fällt das manchmal jedoch schwer.

In diesem Beitrag findest Du also nun meine Top 10 WordPress Plugins, die ich jedem wärmstens Empfehlen kann. Dabei geht es zum Einen um Funktionalität, wie komplexe Kontaktformulare, aber auch um die Sicherheit oder schöne Darstellungsformen für Bilder und Co. Das wichtigste Plugin, ist vielleicht das Premium Cookie Plugin von Borlabs, was Euch bei der Einhaltung von DSGVO Vorschriften hilft. Aber auch ein Plugin für Wartungsarbeiten oder die automatisierte Verbreitung von alten Inhalten, die bereits auf deiner Website sind, habe ich hier im Blog-Gepäck. Viel Spaß beim Lesen, ich hoffe ich kann dir mit dem ein oder anderen Tipp helfen deine Website noch ein bisschen besser und dein WordPress noch ein bisschen sicherer zu machen.

Übersicht der empfohlenen WordPress Plugins

  1. Premium Cookie Plugin von Borlabs
  2. Öffentliche Vorschau für Beiträge
  3. Yoast-SEO Plugin
  4. Social Snap
  5. Smash Balloon Instagram Feed
  6. Limit Login Attempts Reloaded
  7. Contact Form 7
  8. Block Gallery – Photo Gallery Gutenberg Blocks
  9. Maintenance Mode by SeedProd
  10. MC4WP – Mailchimp for WordPress
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Borlabs Premium Cookie Plugin Vorstellungsvideo

Ich habe mir jetzt endlich mal ein Herz gefasst, und mein Ewigkeiten verschlepptes Cookie Plugin Problem gelöst. Im Rahmen der DSGVO gibt es verschiedene Anforderungen. Zum Beispiel das Scripte von Dritt-Anbietern wie YouTube, Google, Facebook und Co. erst geladen werden, wenn der Website-Besucher dem auch zustimmt. Nachdem ich unendlich viele Plugins, wie z.b Cookie Notice oder GDPR Cookie Consent, The GDPR Framework und Co. ausprobiert habe, bin ich jetzt beim Premium Plugin von Borlabs gelandet. Und sehr zufrieden. Es ist sehr schnell eingerichtet, hat die meisten Anbieter schon in einer vorkonfiguration vorliegen und behebt alles, was die anderen Plugins nicht konnten. In der Personal Variante für eine Website kostet es 39,00 Euro inklusive 1 Jahr Support. Keine monatlichen Kosten.

Public Preview for Posts

Mit einfachem Klick eine öffentliche Vorschau für externe Leser aktivieren

Das kostenfreie Mini-Plugin “Public Preview” nutze ich schon seit meiner ersten WordPress-Installation. Da ich oft Blogposts nochmal an beteiligte schicke, bevor ich eine Strecke oder einen Text veröffentliche, habe ich die Chance mit Public Preview einen Preview-Link zu generieren, der für 24h gültig ist und auch Externen ohne Zugang zu meinem Backend die Möglichkeit gibt, einen Beitrag im finalen Layout und im Frontend gegenzulesen. Hilft mir tatsächlich sehr.

Yoast-SEO Plugin

Tipps für die Suchmaschinen-Optimierung gibt das Yoast Plugin zu jedem Inhalt.

Mit dem Klassiker der WordPress-Plugins könnt ihr in wenigen Schritten die Lesbarkeit für jeden Beitrag, jeden Artikel und jede Unterseite verbessern. Außerdem gibt es direkt Empfehlungen zur SEO Wertigkeit des Inhalts. Das Plugin ist in einer Free-Version und einer kostenpflichtigen Version verfügbar. Die Premium-Funktion bietet ein paar Einstellungen mehr, unter anderem auch die Möglichkeiten “Umleitungen” direkt im Backend anzulegen. Da die kostenpflichtige Version mit 89 Euro im Jahr eigentlich recht erschwinglich ist, würde ich jedem Empfehlen, der aktiv Inhalte auf seiner Website veröffentlicht, das Tool in seiner Premium Variante zu nutzen. Tue ich übrigens hier auch.

Social Snap

Viele Konfigurationsmöglichkeiten für Einstellungen der sozialen Schnittstelle auf deiner WordPress Website

Das Plugin Social Snap habe ich erst kürzlich entdeckt und bin mit der Verwendung bereits jetzt super zufrieden. Es dient als zentrale Schnittstelle zu deinen Social-Media Kanälen und spart dir zum einen Zeit bei der Verbreitung deiner Inhalte, kann aber auch dafür sogar, dass Du auch noch mehr von bereits veröffentlichten Inhalten profitierst. Social Snap kommt mit den Addons Social Snap Auto-Poster und Social Snap Boost Old Posts. Sobald du Social-Snap also mit Facebook, Twitter und Co. verbunden hast, kann das Plugin automatisiert Beiträge für dich auf deinen sozialen Netzwerken veröffentlichen und dafür auch in festen Intervallen auf alte Beiträge zurückgreifen, die damit auch neue Follower oder Abonnenten erreichen, die zum Zeitpunkt der ursprünglichen Veröffentlichung vielleicht noch gar nicht deiner Arbeit gefolgt sind.

Tatsächlich brauch es etwas Zeit, bis man sich durch alle Netzwerke gearbeitet hat und Social-Snap auch die richtigen Rechte gegeben hat. Das liegt aber nicht am Plugin, sondern an Facebook und Co, deren Api und Freigaben einfach immer komplexer werden. Wenn es aber einmal gemacht ist und funktioniert, ist Social Snap ein echter Zeitsparer. In der Plus Version kostet Social Snap ohne Addons 27,30 $ im Jahr. Da ich die Addons aber dringend empfehle, solltet ihr das Pro Abo abschließen. Dieses schlägt mit 99 $ zu Buche, ist aber aktuell für 69$ Dollar im Angebot! Mit dem Pro Abo könnt ihr Social-Snap sogar auf 3 Websites einsetzten. Davon werden die meisten von Euch wahrscheinlich keine Verwendung machen, aber es unterstreicht wie fair das Social Snap Angebot ist.

Smash Ballon Social Photo Feed

Die aktuellsten Instagram Postings auch automatisch auf der Website ausspielen? So geht’s!

Ehemals hieß das Plugin Smash Balloon Instagram Feed. Es gibt unzählige Plugins mit denen Du deinen Instagram Inhalt automatisiert in deiner WordPress-Website einbinden kannst. Ich hatte einige ausprobiert, ständige Änderungen an der Api von Instagram produzieren aber häufig und in kurzer Zeit immer wieder Fehler. Mit Smash Balloon Social Photo Feed Feed gibt’s eine Alternative, die die Inhalte öffentlich ausliest und bei mir schon seit Monaten ohne Murren läuft. Ich bin ganz happy und gebe einfach die aktuellen Instagram-Posts in einem Grid auf der Startseite aus. Es kann dank Widgets und Co, aber auch auf jeder Unterseite und in jedem Beitrag eingebunden werden und ist immer automatisch aktualisiert. Ich nutze die kostenfreie Version und komme mit den Funktionen absolut zurecht. Die günstigste kostenpflichtige Version kostet 49 $ im Jahr und ist aktuell für eine Website im Angebot.

Limit Login Attempts Reloaded

WordPress ist bekanntlich ein weitverbreitetes CMS und somit auch besonders anfällig für großangelegte Hacker-Attacken. Da auch der WP-Login den meisten bekannt ist, kommt es hin und wieder auch zu sogenannten Brute-Force Attacken, wo klassische Adminnamen und Passwörter durchprobiert werden. Auch wenn der letzte Hack von einer WordPress-Website bei meinen eigenen schon fast 10 Jahre zurückliegt, nutze ich gerne das Limit Login Attempts Plugin für WordPress, um Nutzer oder Bots, die mehrere Login-Versuche vornehmen auszusperren. Die Logs sind im Backend einsehbar und zeigen dir, wenn jemand versuche unternommen hat. Natürlich kann man sich damit auch selbst aus seinem Backend aussparen, mit einem Passwort-Tresor wie Enpass sollte das aber eigentlich nicht mehr passieren.

Die neue Reloaded Version ist kostenfrei und wird auch von mir genutzt.

Contact Form 7

Mit Contact Form 7 lassen sich umfangreiche Kontaktformulare realisieren. Die Funktionen von Contact Form 7 reichen weit über klassische Kontaktformulare hinaus und lassen sich ziemlich einfach im Backend bauen und an allen Positionen im Theme über den Shortcode einbauen. So lassen sich zum Beispiel auch Abfragen in Beiträgen ganz gezielt einrichten. Aber auch automatisierte Abfragen für Job-Angebote oder Shootings können damit sehr einfach eingerichtet werden, sodass alle nötigen Informationen schon beim ersten Kontakt abgefragt werden können. Ich nutze immer die kostenfreie Variante von Contact Form 7 und die taugt mir tatsächlich für alle möglichen Verwendungen. Contact Form 7 gehört sowieso zu den meist genutzten Plugins für WordPress und erhält regelmäßige Updates.

Eine beispielhafte Masonry-Grid-Gallery, die mit der Block Gallery von GoDaddy umgesetzt wurde

Mit Pinterest und Tumblr haben sich auch die Masonry-Foto-Darstellungen im Web etabliert, weil sie eine wunderschöne Möglichkeit bieten Hochformat und Querformat Fotos in einer gemeinsamen Gallery ästhetisch darzustellen. Trotz der Gutenberg Funktionen bietet die WordPress interne Gallery diese Funktion leider noch nicht und will Bilder lieber auf die gleichen Maße zuschneiden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Funktion irgendwann auch im Gutenberg-Gallery-Block nachgereicht wird. Bis dahin nutze ich das BlockGallery Plugin von GoDaddy, welches bereits in der kostenfreien Version ein paar schöne Einstellungen bietet und somit die unkomplizierte Möglichkeit bietet, auf jeder WordPress Seite und in jedem WordPress Blog “Masonry-Galleries” zu realisieren. Ich nutze zurzeit noch die kostenfreie Version in der Hoffnung das WordPress es irgendwann selbst nachliefert. Bis dahin ist die BlockGallery von GoDaddy für meinen Geschmack die beste Wahl.

Maintenance Mode by SeedProd

So könnte sie aussehen. Eine ComingSoon Page, die mit dem Maintenance Mode WordPress Plugin von SeedProd umgesetzt und aktiviert wurde.

Ein Plugin was eher selten zum Einsatz kommt, aber trotzdem besser im Plugin-Speicher liegt, ist das Maintenance Mode Plugin von SeedProd. Es ermöglicht Euch bei Website Änderungen oder Live-Anpassungen an WordPress-Seite einen kleinen Besucherstop zu aktivieren und die Website in den Bearbeitungsmodus zu versetzen. So kann entspannt an der Website gearbeitet werden ohne, dass Nutzer gerade auf ihr surfen und ggf. durch Fehlermeldungen oder Änderungen irritiert werden. Ich nutze die freie Version ohne Ab oder weitere Kosten und die reicht meines Erachtens auch für alle Verwendungen aus.

Vor allem die “Coming Soon” Funktion, wenn ein größeres Website Update oder gar ein Redesign mit festem Launchtermin ansteht, gefällt mir super gut.

MC4WP: Mailchimp for WordPress

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Kommen wir zum Marketing. Viele nutzen bereits Mailchimp für den Versand von Newslettern, was absolut richtig ist. Mit dem oben genannten Premium Cookie Plugin lässt sich Mailchimp auch DSGVO konform einbinden. Dank des von ibericode entwickelte Plugin sorgt für die passende Schnittstelle zu Contact Form 7. So habt ihr nämlich die Möglichkeit, dass jeder Nutzer Eurer Kontaktformulare sich auch direkt für den Newsletter von Euch anmelden kann. Die Opt-In Bestätigung wird dann automatisch von MailChimp verschickt und muss nur noch vom Interessenten bestätigt werden.

Dieses Beispiel zeigt auch sehr gut, wie die richtigen Plugins sich gegenseitig erweitern und gut eingestellt die Abläufe perfekt optimieren. Das spart Zeit und dir nervenaufreibende Gedanken und Tests zum Workflow.


Damit sind wir auch schon am Ende meines kleinen WordPress-Plugin Exkurses. Solltest Du jetzt noch Fragen zu Plugins oder spezifischen Funktionen der genannten Plugins haben, kannst Du sie gerne in den Kommentaren loswerden und ich versuche dir so gut es geht mit meinen Erfahrungen und Einblicken in die Plugins zu helfen. Fehlt Dir vielleicht in dieser Aufzählung noch ein Plugin, mit dem Du gute Erfahrungen gemacht hast oder welches du gerne einsetzt, lass es mich gerne ebenfalls in den Kommentaren wissen. Ansonsten viel Spaß beim Testen und optimieren deiner Website.

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Diese stellen mir die Theme-Entwickler zur Verfügung und lassen mich so an eventuellen Verkäufen mitverdienen. Die Provision ist zwar überschaubar und kostet Dich auch keinen Cent mehr, sie ermöglicht mir aber diese Art von Artikeln auch in der Zukunft zu schreiben. Jedes der hier genannten Plugins nutze ich selber und habe sie auch zum Normalpreis abonniert.

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