Y'akoto - Without You

Schöner Hit mit nettem Clip vom Debüt Album Babyblues, welches dieses Jahr erschienen ist. Y’akoto heißt bürgerlich eigentlich Jennifer Yaa Akoto Kieck und wurde 1988 in Hamburg geboren. Aufgewachsen ist sie jedoch in Ghana und verbrachte große Teile ihre Jugend in Kamerun, Togo und Tschad. Diese Einflüsse lassen sich durchaus in ihrer Musik wiederfinden. Heute lebt die Soul-Sängerin in Hamburg, Lomé und Paris.


Abseits - Die EM-Kolumne - Time to say Goodbye!

– Time to say Goodbye! –

 

Zeit: Gestern, Donnerstag, 28. Juni 2012, 17.00 Uhr – Ort: Ein Supermarkt im Westen der Republik

Anwesende Zuhörer: Meine Wenigkeit

Protagonisten: Zwei rheinische Muttis, ca. um die 50 Jahre alt.

 

Mutti A: „Ja schön, dann könne mer ja am Sonntag schön dat Finale mit unseren Männern zosamme gucken!“

Mutti B: „Ja klasse, da müsse mer ja nur gucken, wie mer dat mit dem Essen mache! Und wo guckste dat Spiel heute abend?“

Mutti A: „Dat is mir sowieso ejal! Die Italiener, de hauen wa doch sowieso wech! Da geh isch lieber früh ins Bett!“

 

Au Backe, dachte ich mir. Na hoffentlich fällt die Wochenendplanung bei denen nicht komplett in die Restmülltonne! Gönnen würde ich es ihnen wohl, dient ja dem Zweck der Allgemeinheit, wenn „Mutti A“ recht behält…

 

Zeit: Selber Tag, 21.30 Uhr, Halbzeitpause Deutschland-Italien Ort: Selbe Region

Was für eine verkorkste erste Hälfte! Das wird jetzt ganz schwer!

Liegt es daran, dass mein Deutschland-Trikot in der Wäsche ist oder dass ich seit Jahren erstmalig wieder ein Deutschlandspiel in den eigenen 4 Wänden gucke und nicht draußen in der Kneipe oder vor der Großbildleinwand?! Ich gehe alle möglichen negativen Einflüsse durch, die etwas mit den bisherigen 2 Gegentoren zu tun haben:

Ändere meine Sitzposition, mache mir ein neues Bier auf und wechsele sogar mein T-Shirt!

Nach ungefähr 20 Minuten der zweiten Hälfte merke ich: „Mein Gott, bist du bescheuert! Ändern wird sich jetzt auch nichts mehr…Scheiß Aberglaube!“

Ich lege mich nun auf die Seite, als würde ich eine langweilige DVD gucken und lasse den Fernseher weiter laufen. Özils Elfmetertor ist nur noch Kosmetik. Die Italiener. Schon wieder…

Ich bin zu diesem Zeitpunkt nicht sauer, nur ein kleines bisschen enttäuscht. Die Italiener haben, vor allem in der 1.Halbzeit, sensationell gespielt wie ich finde und Deutschland hat nichts gezeigt, was sie normalerweise ausgezeichnet hat!

Ich gehe in die Küche und rede noch kurz mit ein paar Menschen, die sich dort versammelt haben. Keine riesig-mega-großen Fußballfans, aber sie reden trotzdem kurz noch mit mir über die Geschehnisse und geben ihre Meinung zum Spiel ab. Reden hilft. Immer…

Ich gehe zurück ins Bett. Schaue mir Beckmanns und Schollis Kommentare an. Danach auch noch Waldis Club. Keiner sagt etwas neues…

Der Abspann mit den semi-attraktiven Blumen und Blüten der UEFA läuft. Die großen Siege der Nationen. Auch deutsche Bilder sind dabei. Klinsi und Babbel lächeln mit dem Pokal in die Kameras…

Ich werde für kurze Zeit wehmütig und denke mir: „Echt schade, die letzten Bilder unter deutscher Beteiligung bei dieser Euro!“

Ich mache den Fernseher aus, schlafe sofort ein und sage mir aber vorher noch: Die Italiener haben wirklich besser gespielt.

Heute morgen wache ich auf und denke nur an Fußball.

Den attraktiven Fußball der deutschen Elf 2010, die Euphorie aus der Vorrunde, das verlorene Championsleague-Finale der Bayern, den erneuten Abstieg meiner Lieblingsmannschaft, wie schlecht die Defensive gestern war und wie eiskalt Balotelli die beiden Dinger gemacht hat.

Was für ein ätzendes Fußballjahr! Bis 2014 sind es 2 verdammt lange Jahre. Schon wieder 2 Jahre warten auf die nächste Enttäuschung?

Alles geht mir durch den Kopf heute und vor allem doch nur eines:

Schon wieder die Italiener… Diese abgebrühten und rotzfrechen Italiener!

von Philipp Kappius

Das war die letzte Episode der EM-Kolumne 2012. Ich hoffe die Leser von benhammer.de hatten zeitweiligen Spaß mit meinen nahezu wöchentlichen, subjektiven Updates eines Fußballfanatikers. Ich persönlich werde mich jetzt erstmal einen Monat garnicht um Fußball kümmern. Ich bin jetzt erstmal „Fußball-raus“. Meiner Freundin habe ich sogar die Fernbedienung für den nächsten Monat überlassen weil sie jetzt fast den kompletten Juni nur diesen Ballsport ertragen musste. Ich wünsche allen Lesern einen hervorragenden Sommer.

Achja und Kopf hoch! Das Team ist noch jung! Ein schöner Blick in die Zukunft!


DEF SHOP x BENHAMMER.DE Gewinnspiel

Eleven Paris Tank Shirt

So liebe Freunde des guten Geschmacks. Es gibt wieder etwas zu gewinnen. Für Euch treue Leser von diesem Blog hat der DEF Shop sich ordentlich etwas einfallen lassen und tief in die Lagertaschen gegriffen. Mit einem riesigen Sortiment gehört DEF Shop zu einem der größten Onlinehändler für Streetwear. Vom Lacoste Sneaker über den Gürtel bis zur Cap finden ihr dort alles, was ihr für ein ordentliches Outfit braucht. Adidas, Karl Kani, Southpole, Dickies, Nike sind nur ein paar der Labels, die ihr bei den Jungs und Mädels vom DEF Shop ergattern könnt.

Und nun zu den Gewinnen. Ihr könnt folgendes absahnen:

  • 2 Gutscheine im Wert von jeweils 50,- Euro für euren nächsten DEF Shop Einkauf
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  • 1x Eleven Kate Moss T-Shirt in weiß (male, female)

Teilnehmen könnt ihr ganz einfach über die Kommentarfunktion hier unter dem Post. Alle Kommentare, die bis zum 08.07.2012 um 20:00 Uhr hier eingehen, nehmen automatisch an der Verlosung teil. Wie immer gilt: Es zählt jeweils nur ein Kommentar von Euch und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Solltet ihr in Zukunft weitere Gewinnspiele hier wünschen liked, tweetet und shared diesen Post.

elvinparis

Damit wünschen euch benhammer.de und DEF SHOP viel Glück. Die Gewinner werden im Anschluss von mir per Email benachrichtigt und können dann dem DEF Shop ihre Größe und Adresse mitteilen.


EM MMXII

EM-MMXII

Der rumänischen Designer Daniel Nyari ist selbst ein kleiner Fan der deutschen Fußballnationalmannschaft. Als Anerkennung der jungen deutschen Talente im Nationaldress hat er sich einer freien Illustrationsserie unter dem Namen EM MMXII gewidmet. Äußerst gelungen charakterisiert er in klassischen Vektor-Illustrationen die bekanntesten deutschen Spieler der aktuellen Auswahl. Ein schönes Projekt! Morgen dürfen die Jungs dann auf dem Platz wieder ihr Können beweisen.

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via whudat | (c) all images daniel nyari


Dreams of Glory

Der Turiner Emanuele Ronco beschäftigt sich gerne mit den Gesichtern von kontrovers diskutierten Staatsoberhäuptern und porträtiert sie alle in einer eindeutigen Geste. Mit der Hand im oder vor dem Gesicht. Überlebensgroß sind seine Werke dann auf der Straße als klassische StreetArt zu finden. Tolle Kunst mit dem nötigen politischen Hauch.

via mcwinkel | (c) all images emanuele ronco


CW Versus AD

Facebook-Seiten, die irgendwelche Bildchen veröffentlichen, gibt es inzwischen viele. CW Versus AD (Was für Copywriter vs. Art Director steht) gehört dabei mit Sicherheit zu den deutlich besseren und kreativeren Angeboten auf dem sozialen Netzwerk Nummer 1. Hier werden in regelmäßigen Abständen die Klischees gewisser Berufsbilder in illustrierten Grafiken gegenübergestellt. Intelligent, charmant, witzig und vielleicht auch ein bisschen nachdenklich. Tolles Projekt, tolle Seite, tolle Grafiken!

via welikethat


Abseits - Die EM-Kolumne - Vorrundenfazit

– Vorrundenfazit –

Die Vorrunde ist vorbei.

Wie bitte? So schnell ging das?

Ja, so schnell ging das!

Und was haben wir daraus gelernt?

Wenig! Vielleicht aber doch ein paar wenige Sachen, die wir von den Fernsehkollegen und auch den Mannschaften mit auf den Weg bekommen haben.

Hier meine persönliche Top 11, wegen 11 Spieler pro Mannschaft auf dem Platz und so, ne?! 😉

Wir wissen nun nach der Vorrunde…:

1. …, dass Olli Kahn jetzt einen Twitter-Account hat.

2. …, dass Mehmet Scholl gerne mal einen raushaut ohne lange drüber nachzudenken.

3. …, dass Griechenland mit fast demselben Fußball wie 8 Jahre zuvor, wieder ganz Europa vermöbeln kann.

4. …, dass Wayne Rooney eine Haartransplantation hat machen lassen.

Quelle: eursoccerfans.com

5. …, dass alle Sportjournalisten, Witze über die „anderen Bälle“ machen können, mit denen Jerome Boateng in seiner Freizeit spielt.

6. …, dass Torlinienrichter absolut nichts bringen.

7. …, dass in der Ukraine (die man eigentlich schon fast in Sibirien vermutet) jeden Tag die Sonne scheint oder, dass es dort heftig gewittert.

8. …, dass Holländer von Mats Hummels ausgelacht werden.

Quelle: 9gag.com

9 . …, dass ich der derzeit beste Ergebnis-Tipper meiner Freundes-Zunft bin. Quasi der Mario Gomez von kicktipp.de!

10. …, dass das deutsche Team in keiner überragenden, jedoch soliden Verfassung ist

UND

11. …, dass es in diesem Turnier keine Übermannschaft, wie in den letzten Jahren bei großen Turnieren gibt.

 

Na wenn das mal keine spannenden Aussichten auf die K.O.-Runde sind?! Morgen gehts weiter… Ready, Set, Go! 

von Philipp Kappius


Skateboarding is a crime

Gerhard Human (2)

Die meisten von uns kennen sicher den Skateboarder Slogan ‚Ride is not a crime‘. In manchen Städten ist Skateboarding allerdings bis heute noch nicht so angsehen, wie bei uns. Um Bewusstsein und finanzielle Mittel für den Bau eines Skateparks in Kapstadt zu sammeln, hat der Art-Direktor und Illustrator Gerhard Human eine Illustrationsserie unter dem leicht abgeänderten Slogan ‚Skateboarding is a crime‘ veröffentlicht. Ausgestellt wurde die Serie vom Südafrikaner bereits.

Gerhard Human (3)

Gerhard Human (4)

Gerhard Human (5)

Gerhard Human (6)

via whitezine | (c) all images gerhard human


Steve Kim

Steve Kim (1)

Mühelos lässt der in Seoul geborene Steve Kim geometrische Formen mit menschlichen Figuren und Gesichtszügen verschmelzen und verbindet damit weiche Formen mit harten Linien. Dabei ist es schwierig Steve einer Künstlersparte zuzuordnen. Irgendwie ist er alles: Illustrator, Künstler, Kurator. Fasziniert hat ihn allerdings schon immer die kommerzielle Kunst in Comics und Videospielen. Eine gewisse Ähnlichkeit ist in den Oberflächen und der Anatomie seiner Werke auch durchaus zu erkennen.

Steve Kim (2)

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Steve Kim (5)

Steve Kim (6)

Steve Kim (7)

via ignant | (c) all images steve kim


Abseits - Die EM-Kolumne - Erdbeerkäse

– Erdbeerkäse –

Der 1.Spieltag:

Alle reden darüber und es stimmt auch. Holland ist nun in der Bringschuld. Quasi genau so wie Jerome Boateng vor einer Woche. Also nach seinem nächtlichen Ausflug mit dieser aufgespritzten Proll-Blondine bzw. Taff-Doku-Evergreen. Boateng hat sich aber schon jetzt bewiesen!

Holland spielte glanz- und ideenlos. Dänemark war gut auf sie eingestellt. Was erzähl ich eigentlich neues? Die Niederländer müssen jetzt agieren und Deutschland wird wahrscheinlich reagieren. Ich könnte mir vorstellen, dass durch den Offensiv-Drang der Oranjes einige Räume frei werden könnten. Genau dann können Konter erfolgen. Unsere große Waffe beispielsweise vor 2 Jahren gegen England und Argentinien. Abwarten und weiter Erdbeerkäse essen… Haben die Holländer dieses „ekelhafige“ Zeug eigentlich erfunden?

Generell ist es umgreifend enttäuschend, was die vermeintlichen Top-Teams bei der Euro 2012 derzeit an Leistung zeigen. Bis auf die deutsche Elf hat jede favorisierte Mannschaft verloren oder unentschieden gespielt. Das wird sich aber im Laufe des Turnieres noch ändern. Kann ja nicht sein, dass die alle so einen Grottenkick zeigen, oder?!

Spanien hat zwar guten Fußball gespielt, jedoch haben die Italiener mit ihrer neuartigen 3-er bzw. eigentlich 5-er Kette eine Spielform gefunden sie relativ konsequent auszuschalten. Fabregas lassen sie einmal frei schießen. Tor. Ein anderer richtig dicker Fehler ist mir nicht aufgefallen. Torres seit Monaten DER Chancentod, macht seinem Ruf mal wieder alle Ehre.

Eigentlich aber trotzdem das spielerisch einzige Spiel was mich überzeugt hat. Schnell, taktisch gut, zwei gleichwertige Gegner. Für Spanien sicherlich bitter: eigentlich 2 Punkte verloren. Für Italien: 1 Punkt gewonnen. Weiter so!

 

Filmrechte: Brainpool

 

Deutschlands Spielweise war wie ein Spruch von Bernd Stromberg: „Nicht schön, aber originell!“

-(Seine Mutter soll das bei seiner Geburt gesagt haben, als sie ihn das erste Mal gesehen hat)-

Offensiv ging eher wenig, Defensiv war das sicherlich in Ordnung. Ein paar Fehler hier und da und sogar Olli Kahn, seineszeichens „der Titan“ sagt, dass man nicht 90 Minuten keinen einzigen Torschuss zulassen kann. Ein glanzloser Sieg, aber ein 3-Punkte Start ins Turnier. Alles gut, oder?!

Man kann ja nicht immer schön gewinnen. Spanien wurde ja auch mit nur 8 Toren letztes Mal Fußball-Weltmeister und wer erinnert sich eigentlich noch an den ersten Blog-Eintrag von mir: „Nur wer schön spielt, gewinnt den Titel!“ Gott sei Dank, ist das nicht mein Zitat.

Fazit:

Xavier Naidoo , ein altbekanntes DFB-Kabinen-Sternchen würde singen: „Alles kann besser werden!“

Wirds auch auch! Bestimmt…

von Philipp Kappius