Hej,

mein Name ist Ben und ich bin Blogger, Publizist, Aggregator und Fotograf. Ich liebe gutes Design, schöne Fotografie, tiefgängige Filme, bewegende Musik und inspirierende Menschen. Hier veröffentliche ich meine meine Sicht auf die Dinge. Ich hoffe du findest Inspiration für dein eigenes kreatives Schaffen. Schön, dass du hier bist.
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36* – Bloss nichts über Blogs – Thomas Reimann

Thomas lernte ich erst kürzlich auf dem Canon Event zum Start der Photokina kennen. Auf thomas-reimann.com stellt er wöchentlich in seiner Link-Candy Reihe ziemlich cooles Zeug vor. Ansonsten schreibt er über seine Arbeit als Fotograf und berichtet aus dem Studio der Lightgiants. Allein dafür lohnt es sich den Blog des Karlsruhers einmal zu besuchen.

Deine größte Passion…?

Mag aus dem Mund eines Fotografen vielleicht etwas komisch klingen, aber es ist ganz klar die Musik. Ich liebe es, wenn man Situationen, Erlebnisse und Emotionen mit Songs verbinden kann und die Macht, welche die Musik somit über uns hat. Aus diesem Grund versuche ich meine zweite Passion, die Fotografie, so gut es geht mit der Musik zu verbinden.

Wo würdest du gerne hinreisen?

Dieses Jahr habe ich mir einen lang gehegten Traum erfüllt und bin endlich nach New York gereist. Aber meine Liste ist noch viel länger und darauf stehen unter anderem noch einige Städte in den USA, gefolgt von Australien und Neuseeland, Japan, Thailand und Mexico. Aber auch in Europa gibt es für mich noch viel zu sehen.

Worin bist du deiner Meinung nach komplett talentfrei?

Eigentlich weiß ich mir immer irgendwie zu helfen, aber ich habe ein Talent dafür mich selbst zu verletzen. Beim Bier öffnen, beim kochen ja kürzlich sogar beim rutschen im Schwimmbad. In meinem Freundeskreis bin ich dafür schon bestens bekannt…

Wofür gibst du das meiste Geld aus?

Da ich ein Gearhead und Apple Geek bin, wohl eindeutig für Technik und speziell mein Kameraequipment. Direkt danach kommt das Reisen.

Deine überflüssigste Anschaffung?

Ich glaube das war mein iPad. Nach der anfänglichen Euphorie merkte ich, das ich damit eigentlich nichts produktives anstellen kann. Und so habe ich es wieder verkauft.

Dein(e) Lieblingsfilm/TV Serie?

Uff, da ich sehr gerne und viele Filme und Serien schaue, ist das Thema sehr komplex. Aber meine Top 3 Serien sind wohl Californication, Lost und Breaking Bad. Und meine Top 3 Filme sind Layer Cake, Zombieland und ziemlich alles von Quentin Tarantion.

Wann schaltest du um oder verlässt das Kino?

Bei so genanntem “Harz4-TV” und Folksmusik-Sendungen kann ich einfach nicht zuschauen. Ansonsten bin ich recht schmerzfrei.

Wohin ziehst du dich am liebsten zurück?

Im Sommer nach draußen und ansonsten nach Hause auf die Couch.

Wann kannst du am besten abschalten?

Im Sommer am See die Seele baumeln lassen, zu Hause auf der Couch bei guter Musik und wenn’s ganz hart wird, verreisen, an nichts denken müssen, keinen Zeitdruck haben und einfach das Leben genießen.

Was kannst du auf den Tod nicht leiden?

Unzuverlässigkeit, leere Worte, Hinterhältigkeit und vor allem ignoriert zu werden.

Deine größte Vision?

Mit meiner Arbeit und dem was mich ausmacht durch die Welt reisen zu können und ein (relativ) sorgloses Leben leben zu können, ohne mich verbiegen zu müssen.

Was ist dir zuletzt kaputt gegangen?

Meine Kaffeemaschine und das ist bei mir echt ein Drama. Aber ich hab sie sogar selbst wieder repariert bekommen! *stolz bin*

Was war die beste/dümmste Entscheidung in deiner Karriere?

Mit der Musik für die Fotografie aufzuhören. Ob das nun die beste oder dümmste Entscheidung war, werde ich wohl nie beantworten können.

Welches Buch ließt du gerade?

Leider habe ich viel zu wenig Zeit um zu lesen, dennoch versuche ich mir die Zeit immer wieder zu nehmen. Derzeit ist es die Jobs Biografie.

Wem wolltest du schon immer etwas sagen, hast dich aber nie getraut?

Da ich generell ein sehr direkter und offener Mensch bin, fällt mir da auf Anhieb nichts ein. Eher Situationen in denen ich lieber mal nichts gesagt hätte^^

Was entlockt dir jedes Mal aufs Neue ein „Wow ist das geil?“

Immer wenn ich ans Meer komme!

Was bedeuten Medien für dich?

Viel um nicht zu sagen “Alles”. Ich bin ein Kind der Generation “Digital Natives”, kenne noch die Zeit ohne Handys und Internet und bin mit ihnen groß geworden. Ich verdiene damit und durch sie meinen Unterhalt, sie begleiten mich nahezu immer und überall und ich bilde mir ein, sie zu meinem Vorteil nutzen zu können und mein Leben damit zu erleichtern. Ich würde es nicht als Abhängigkeit bezeichnen, denn das würde bedeuten, man hätte eine Wahl ohne sie auszukommen. Natürlich ist ein gesunder und bedachter Umgang damit wichtig, auch Medienfasten tut mal gut. Aber ganz darauf verzichten wollte ich nicht mehr.

Was war der mieseste Job, den du je gemacht hast?

Ach, da ich mir eigentlich für nichts zu schade bin und zudem bisher immer Glück hatte, gibt es da keinen. Aber um etwas zu nennen, auch wenn mir da kein Zacken aus der Krone gebrochen ist: biometrische Passfotos schießen – sehr “erfüllend”.

Portrait-Foto: Philip Dehm

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