Die meisten wissen, dass ich den Film “Brügge sehen und … sterben?” unglaublich liebe. Sowohl im Deutschen als auch im Englischen. Zugegeben im Englischen ist er noch ein Stück genialer. Ich weiß auch schon gar nicht mehr, wie oft ich ihn inzwischen gesehen habe. Es ist auf jeden Fall einer dieser Filme, den ich mir auf BluRay kaufen würde, obwohl ich ihn schon auf DVD habe. Außerdem hatte ich das Glück, dass dieser Film auch in meinem Freundeskreis großen Anklang fand. So ging es damals mit ein paar Kumpels für einen Tag nach Brügge. Alte Gemäuer und so besichtigen. Tatsächlich haben wir wirklich einige der Filmschauplätze besucht und in guten Einstellungen fotografieren können. Diese Stadt/Film-Zusammenschnitte backupe ich nun hiermit offiziell auf meiner Website. Ursprünglich stammen sie nämlich aus unserem Reisebericht in unserem geliebten Ex-Projekt Schülerportal-Lindlar. Viel Spaß mit diesen Bildern aus 2009.





Original Bericht von Simon
Am 06.06.09 sind Ben, Elia, Marko und meine Wenigkeit nach Brügge gefahren um sich die Drehorte des Films „Brügge sehen… und sterben ?“ anzusehen.
Abfahrt war um 6 Uhr bei Elia in Schmitzhöhe, wo wir alle auch übernachtet hatten. Nach dem alle im Auto waren ging es los und bis auf einen kleinen Zwischenstop zum Frühstücken fuhren wir Vier Stunden bis wir in unserem Ziel, in Brügge, waren.
In Brügge angekommen begannen wir mit unserer Erkundungstour und so ging es, auf der Suche nach der Toilette als erstes in Richtung Stadtmitte. Auf dem Weg dorthin fiel auch gleich auf das die Kanalisation scheinbar so alt wie die Stadt selbst war, denn überall stank es schrecklich. Die Toilette fanden wir praktischer weise in Innenhof des Turms, in dem auch ein paar Szenen des Films gedreht wurden.Die Besichtigung des Turms kostete wie im Film 5 Euro, da wir aber Schüler waren mussten wir nur 4 Euro pro Person bezahlen. Im Turm selbst stellten wir dann fest, das die Innenszenen für den Film scheinbar im Studio, oder wo anders gedreht wurden. Das hielt uns aber nicht ab noch bis ganz oben auf den Turm zu steigen. Dabei konnten wir selber merken warum Ray einem fetten Amerikaner rät nicht auf den Turm zu steigen: Es war eng und auf dem letzten Teil der Treppe sehr steil. Oben angekommen hatten wir dann eine wunderbare Aussicht über ganz Brügge.
Als wir wieder alle Treppenstufen runter gegangen waren macht wir uns auf weiter die Stadt zu erkunden. Es ging durch kleine Gassen und über Brücken bis wir zum Königin Astrid Park kamen. In dem Park hält Ken, nach dem er selber versucht ihn umzubringen, paradoxerweise Ray vom Selbstmord ab.
Die Bank auf der Ray versucht sich umzubringen gabt es zwar nicht mehr, dafür aber den Spielplatz dahinter.Wir ließen den Park hinter uns und schlenderten etwas ziellos am alten Wassergraben von Brügge entlang. Nach dem ein Rudel Rentner aus den Büschen am Wassergraben auftauchte, gingen wir zurück zur Stadtmitte. Dabei kamen wir an der Stelle vorbei, wo ein Teil der finalen Verfolgungsjagd durch Brügge gedreht wurde.
Vom Laufen müde geworden setzten wir uns in eins der Cafés in der Stadtmitte und begannen einen kleinen Test der belgischen Biersorten. Gegen ca. 6 Uhr fuhren wir dann wieder zurück in Richtung Lindlar.Fazit: Es lohnt sich nach Brügge zu fahren, auch wenn die Stadt nicht so eine dichte Atmosphäre hat wie im Film, hat sie immer noch genug Flair das sich die insgesamt 8 Stunden Autofahrt lohnen.
Wer nicht, oder noch fahren will, der kann sicher hier ein paar Eindrücke von Bügge gewinnen und wer sehen will wie ein paar der Orte von „Brügge sehen… und sterben?“ im wirklichen Leben aussehen der kann das hier tun.
Was bleibt noch zu sagen ?„Brügge ist ein scheiß Kaff“ (Ray, Minute 1:31“Brügge sehen… und sterben?“)
Unser Ausflug war sponsored by Fam. Sommer







einen ausflug nach brügge hatte ich letztes jahr auch vor aber leider scheiterte es am geld. aber irgendwann wird brügge mein urlaubsziel sein.
Das solltest du dir auch gut überlegen, ob du wirklich länger als ein paar Tage da bleiben willst. Ich glaube ich würde es nicht wollen. Aber so ein Kurztripp lohnt sich gerade für die Filmfans
Wir waren drei Tage in Brügge, alles war wie in einem beschissenen Märchen. Die ( nicht vorhandenen ) Alkoven im Königin Astrid-Park, die vielen mittelalterlichen Gemäuer, die Kirchen, die Kanäle, die Schwäne und der ganze andere Scheiß. Haben sämtliche Film-Sets besucht. War wirklich beeindruckend.
” Brügge ist´n Scheiß Kaff ”
” Brügge ist kein Scheiß Kaff ”
Wir fanden es schön dort.
Gibt schöne und weniger schöne Ecken. Wie immer.