Yeah Sara, dass ist das Ich hinter DragStripGirl. Sie wohnt in Berlin und lebt Berlin. Auf ihrem Blog DragStripGirl: This is heavy schreibt sie in einer bezaubernden Art über Dinge, über die man stundenlang nachdenken kann: Weisheiten, Erfahrungen, Träume. Nachdenkliches halt. Außerdem liebt sie Roadtrips und – wie könnte es anders sein – plant ihre persönliche Weltreise. Zwischen all den Gedanken hat sie trotzdem noch Zeit gefunden mir meine 18. Fragen zu beantworten. Danke!

Popkultur. Musik und Filme machen mich zu einem besseren Menschen, vor allem, da mein Leben zu 99% in meinem Kopf stattfindet und von Fiktion so schön angeregt wird.
Mikronesien. Ich plane das gerade auch, aber es erweist sich als eher schwer für jemanden mit Backpack und kleinem Budget.
Mathematik. Ob mein Taschenrechner sich ungeschätzt fühlt, weil ich meistens nur Rechnungen wie „3×12“ eingebe?
Zur Zeit für meine anstehende Weltreise; alles, was in einen Backpack passt, wird mitgenommen (und auf halbem Weg wieder weggeschmissen, weil ich dann doch zu müde werde, das Zeug mit herumzutragen).
Ich hatte mir letztes Jahr irgendwann einen DVD-Player gekauft. Ich habe ihn einmal eingeweiht, das war’s.
Friends. Kann ich auswendig mitsprechen.
Wenn die Story aus ihrem eigenen Rahmen von Realität zersprengt wird und plötzlich sogar das Filmuniversum WTF schreit.
Zu meinen Eltern. Die kümmern sich immer um mich, egal, was los ist (das erträgt man dann aber auch nur 3-5 Tage).
Im Kino. Wenn ich Filme zu Hause sehe, schlafe ich auf der Couch meistens ein; im Kino ist das was völlig anderes, und meine Konzentration ist zu hundert Prozent auf den Film gerichtet.
Wenn Leute nur blenden und erzählen, ihr Leben mit der Arbeit anderer Menschen finanzieren und nie überhaupt versuchen, irgendetwas mal umzusetzen (selbst, wenn die Träume da sind)
Ich will niemals stehen bleiben, vor allem nicht charakterlich. Aber das sagt wohl jeder in meinem Alter.
Meine 50mm Linse für meine Kamera. Ist mir einfach hingefallen, seitdem knirscht das immer sehr schmerzhaft, wenn man fokussieren möchte. Wird Zeit, doch eine neue zuzulegen.
Die beste Entscheidung war es wohl, mein Studium abzubrechen und stattdessen direkt einzusteigen. Meine dümmste Entscheidung? Alles auf eine Karte zu setzen und nicht damit zu rechnen, dass ich trotz Erfolg unglücklich würde.

Mal wieder: Hokkaido Highway Blues von William Ferguson. Fantastisch geschrieben, mit einem wunderschönen Einblick in die japanische Welt.
Ach, zu vieles. Ich arbeite gerade daran, mehr Mut in zwischenmenschliche Beziehungen einfließen zu lassen.
Berlin!
Alles, viel, und nichts. Ich bin mit TV und Internet aufgewachsen und wäre heute ein völlig anderer Mensch ohne. Ich verdiene mir meinen Lebensunterhalt. Gleichzeitig kenne ich aber kein anderes Leben und möchte das ändern: ein Jahr medialer Abstinenz.
Easy: ich habe mal für das Rote Kreuz Spendenabos an Haustüren vertickt… und dabei erst feststellen müssen, was das eigentlich für ein Drecksladen ist (sowohl die Agenturarbeit als auch das Rote Kreuz selber). Gerade Senioren wurden da richtig heftig ausgenommen. Habe da nach zwei Wochen einfach keinen Nerv mehr gehabt.
ben
29-07-2010
Und sie hat keinen Mac im Zimmer. Das ist schön. Schön beruhigend, dass es noch andere gibt =)
Kai
30-07-2010
Sara, du musst den Stuhl und den Rechner austauschen. Beides nicht gut für die Gesundheit. Sonst: super.
Kommentar schreiben